Herzlich Willkommen

auf den Internetseiten des Kreisreiterverbandes Unna-Hamm. Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.

Eine spannende Turniersaison 2016 neigt sich dem Ende zu.

Auch im Jahr 2017 werden viele Veranstaltungen in unserem Kreisverband stattfinden. Wir werden sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

So wird z.B. im September das Provinzialturnier vom Reiterverein Rhynern ausgerichtet.

Über ein "Gefällt mir" auf unserer Facebookseite würden wir uns ebenfalls sehr freuen. Über 500 Menschen verfolgen dort unsere Aktivitäten.

Der Turnierkalender 2017 wurde von der Herbstversammlung beschlossen und kann im Bereich Downloads herruntergeladen werden.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit den Pferden auf unseren Veranstaltungen und eine schöne Weihnachtszeit. Kommen sie gut ins neue Jahr.

Der Vorstand des KRV Unna-Hamm

  • 02.12.2016
    Dressurlehrgang 2017

    Dressurlehrgang KRV Unna-Hamm

  • 02.12.2016
    Neues Reitrecht in NRW

    Neues Reitrecht in NRW

    Das Reiten in Feld und Wald war bisher im Landschaftsgesetz (LG) geregelt. Dieses wurde jetzt durch das Landesnaturschutzgesetz (LNatschG) abgelöst. Dort wurden die Regelungen für das Reiten zum Teil neu gefasst. Erfreulicherweise kann man von einer liberaleren Regelung sprechen.

    Konkret:

    1. Das Reiten im Wald ist grundsätzlich auf allen Fahrwegen gestattet. Nach der Definition sind Fahrwege befestigte oder naturfeste Waldwirtschaftswege.

    2. Das Verbot, Hunde mitzuführen, wurde wieder gestrichen.

    3. Das Führen von Pferden in der freien Landschaft und im Wald richtet sich nach den Vorschriften über das Reiten. Das Führen von Pferden im Wald ist darüber hinaus auf allen Wegen gestattet.

    Die Vertreter der Pferdesportverbände hatten auch Verbesserungen für das Kutschfahren angestrebt, leider ohne Erfolg. Das Landesnaturschutzgesetz wurde am 09. November 2016 verabschiedet und tritt einen Tag nach der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes NRW in Kraft.

    Zu beachten ist allerdings, dass es in Bezug auf die Regelungen zum Reiten Übergangsfristen gibt. Das bedeutet, dass die bisherigen Bestimmungen zum Reiten in Feld und Wald weiterhin Gültigkeit haben.

    Ab dem 01. Januar 2018 tritt dann die neue Reitregelung in Kraft. Eine einheitliche Kartierung darüber, welche Regelungen für das Reiten im Wald, in den Kreisen und kreisfreien Städten Anwendung finden werden, wird vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW zum 01. April 2018 veröffentlicht.

    Die Vertreter der Pferdesportverbände Rheinland e.V. und Westfalen e.V., sowie der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e.V.. hatten wiederholt Gespräche mit den zuständigen Referenten im Ministerium geführt. Es bestand sogar die Gelegenheit, Herrn Minister Remmel gegenüber die Probleme beim Reiten im Gelände darzulegen. Nach Vorlage des Gesetzentwurfs hatten die Verbände sofort reagiert. Eine gemeinsame Stellungnahme wurde verfasst und Gespräche mit mehreren Landtagsabgeordneten von verschiedenen Parteien geführt. Im Zusammenhang mit dieser Novellierung hat sich auch auf diesem Gebiet eine enge Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis pro Pferd (APP) e.V. entwickelt. Über diesen Verein war es möglich, dass der Pferdesport in der Anhörung im Landtag am 30. Mai 2016 zu dem neuen Gesetzentwurf mündlich Stellung nehmen konnte. Erfreulicherweise ist festzustellen, dass sich bei dieser Novellierung zusätzlich weitere Verbände engagiert und schriftliche Stellungnahmen an den Landtag verschickt haben. Alle Schreiben waren inhaltlich sehr sachlich und fachlich formuliert. Zu danken ist der Deutschen Reiterliche Vereinigung e.V., dem Islandpferde- Reiter- und Züchterverband e.V., der Deutschen Schleppjagd-Vereinigung e.V. und dem Kreisreiterverband Warendorf e.V.. Mit der neuen Regelung für den Wald wird es künftig weitreichendere Reitmöglichkeiten geben. Den Reitern fällt die Aufgabe zu, für ein gedeihliches Miteinander zu sorgen. Dazu zählt vor allem, dass die nach wie vor erforderlichen Kennzeichen mit den aktuellen Plaketten getragen werden. Hier gibt es immer noch Defizite. Ein mitgeführter Hund sollte für Waldbesitzer, Jäger und andere Erholungssuchende kein Ärgernis darstellen. Wir wollen bei der Umsetzung dieser Punkte und weiterer offener Fragen Hilfestellung geben. Wenn konkrete Planungen vorliegen, werden wir wieder informieren. Pressemitteilung der Pferdesportverbände Rheinland e.V. und Westfalen e.V., dem Aktionsbündnis pro Pferd e.V. und der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e.V..

  • 15.11.2016
    Neues Landesnaturschutzgesetz verabschiedet

    Das neue LNatSchG (Landesnaturschutzgesetz NRW) ist verabschiedet. Das Jagdreiten in NRW ist gerettet. Auch sonst sind die Regelungen der §§ 57-65 im Großen und Ganzen nicht schlechter als vorher, z. T. besser. In jedem Falle haben die Reiter aber auch die Verantwortung, sich in Wald und Flur vernünftig zu benehmen. Bei den Beratungen ist deutlich moniert worden, dass nur ein Bruchteil der Ausreiter Reitplaketten an ihren Pferden haben und sich dies ändern müsse. Ansonsten könnten die Regelungen auch wieder verschärft werden.

    Gut ist auch die folgende Vorschrift: "(2) Das Reiten im Wald ist über den Gemein-gebrauch an öffentlichen Verkehrsflächen hinaus zum Zweck der Erholung auf privaten Straßen und Fahrwegen sowie auf den nach den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung gekennzeichneten Reitwegen auf eigene Gefahr gestattet. Fahrwege sind befestigte oder naturfeste Waldwirtschaftswege." Damit ist auch ohne Ausweisung eines Reitweges und auch ohne Freistellungsregelung im Wald das Reiten auf befestigten oder naturfesten Waldwirtschaftswegen erlaubt.

    Zu finden ist das Ganze unter: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_II/II.2/Gesetzgebung/Aktuell/01_Aktuelle_Gesetzgebungsverfahren/Landesnaturschutzgesetz/index.jsp

    Viele Grüße,

    Dieter Erning Ammerweg 116 59071 Hamm